Manuka zählt zu den antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften

Antivirus-Eigenschaften

Alle Arten von Honig wurden im Laufe der Jahrhunderte als natürliche Antibiotika verwendet. In den letzten Jahren haben Forscher herausgefunden, dass die keimtötende Wirkung von Honig auf Wasserstoffperoxid beruht, das mit Hilfe eines Bienenenzyms hergestellt wird.

Manuka-Honig ist noch spezifischer, da er Mikroorganismen mit einer Substanz namens MGO angreift. Methylglykosal. Es kommt im Nektar der Manuka-Pflanze vor und hilft bei der Heilung kleinerer und chronischer Wunden.

Infolgedessen haben die USA Die Food and Drug Administration (FDA) hat sowohl rezeptfreie als auch verschreibungspflichtige Bandagen aus Manukahonig zugelassen.

Antibakterielle Eigenschaften

Viele Arten von Bakterien sind anfällig für Manukahonig, darunter Staphylococcus aureus und Streptococcus. Manuka-Honig scheint auch gegen Clostridium difficile wirksam zu sein, das häufig im Gesundheitswesen verbreitet wird.

Forscher interessieren sich insbesondere für die Tatsache, dass Manukahonig Infektionen bekämpfen kann, die einen Biofilm, also eine dünne, rutschige Bakterienschicht, bilden. Denn sobald sich ein Biofilm bildet, gilt die Infektion als unheilbar.

Bisher liegen keine Berichte über mikrobielle Resistenzen gegen Honig vor. Dies deutet darauf hin, dass es gegen resistente Organismen und langfristige Wundinfektionen, die nicht mit einer regelmäßigen Antibiotikatherapie behandelt werden, erfolgreich sein könnte. Aus diesem Grund gilt Honig als letztes Mittel zur Behandlung von Infektionen.